Wer einen Redner für einen Impulsvortrag sucht, hat oft die Qual der Wahl. Schließlich handelt es sich bei einen Impulsvortrag nicht um irgendeine Rede. Ein Impulsvortrag sollte die Zuhörer mitreißen, neue Ideen vermitteln oder gar eine positive Aufbruchstimmung auslösen. Mit einfachen Hurra-Plattitüden ist da genauso wenig geholfen, wie mit einem einschläfernden Expertenvortrag. Hier sind die wichtigsten Punkte, auf die Sie bei bei der Auswahl des Impulsvortrags achten sollten und mit denen Sie treffsicher den optimalen Redner finden, um Ihre Veranstaltung zu einem Erfolg zu machen.

Impulsvortrag Redner Kishor Sridhar

Was sind Ihre Erwartungen an einen Impulsvortrag?

So banal es klingt. Als erstes sollten Sie sich klar darüber werden, was das Ziel des Impulsvortrags sein soll. Mit der folgenden Frage, können Sie Ihre Vorstellungen klar definieren: In einer perfekten Welt: was würden Sie sich wünschen, was die Zuhörer idealerweise nach dem Vortrag mitnehmen? Schreiben Sie zwei bis drei Punkte auf. Mit dieser klaren Zielvorstellung grenzen Sie bereits die Auswahl möglicher Redner klar ein und können in den Vorgesprächen auch besser erklären, was Sie genau wollen.

 

Humor oder Tiefgang – Welche Form passt für Ihre Veranstaltung?

Will man eher Humor bei einem Impulsvortrag oder tiefe Inhalte? Das hängt natürlich ganz von der Veranstaltung und Ihrer vorher definierten Zielsetzung ab. Es gibt viele gute Redner, die hervorragende Stimmung machen oder auch das Publikum durch eine gehörige Portion Motivation aufrütteln. Das kann zu einer Veranstaltung passen. Jedoch ist der positive Effekt eines solchen Impulsvortrags nur auf die Veranstaltung begrenzt. Nachher kann man sich zwar noch an die gute Stimmung erinnern, aber darüber hinaus gewinnt man keine tieferen Erkenntnisse. Das ist in Ordnung, wenn das das Ziel des Veranstalters ist.

Es gibt auch andere Redner, die viel Wissen vermitteln und zum Nachdenken anregen. Auch das kann sinnvoll sein. Jedoch sollte man hier wiederrum aufpassen, dass die Stimmung der Veranstaltung nachher nicht zu gedrückt ist. Vor allem sollte man vorsichtig sein, nicht einen Impulsredner zu holen, der ein Beispiel nach dem anderen aufführt, wie es in anderen Unternehmen läuft und gar noch Angst vor der Zukunft macht. Diese heute bei Rednern recht beliebte Stilform, hat jedoch den Nachteil, dass die Teilnehmer hinterher eher verunsichert als  inspiriert sind. Einige wenige Redner je

doch vermögen es gekonnt Humor, Motivation mit fachlichen Erkenntnissen in einer Form von Edutainment zu verbinden. Man könnte in etwa sagen ein Eckhard von Hirschhausen für Unternehmen. Redner, die diese Form von Edutainment bringen, bieten neue Erkenntnisse, spannende Ideen und durch die gesunde Prise Humor sorgen sie für positive Impulse. Ein weiterer Nebeneffekt: Unser Gehirn lernt besser, wenn wir gut gelaunt sind.

Wieso gibt es hier so wenige Redner, die diese Form des Edutainment beherrschen? Einerseits müssen sie über Unternehmenserfahrung und Fachwissen verfügen, gleichzeitig müssen sie über Unternehmenserfahrung und Fachwissen verfügen, gleichzeitig über gewisse Entertainerqualitäten. Denken wir nochmal an Eckhard von Hirschhausen: wie viele Ärzte oder Physiker mit humorvoller Entertainerqualität kennen Sie? Wahrscheinlich nicht so viele. Nicht anders bei Redner für Unternehmensabläufe. Wenn Sie aber einen solchen Redner

finden, dann haben Sie einen absoluten Glücksgriff getan, denn damit treffen Sie sicher jeden Geschmack Ihres Publikums bei maximalem Mehrwert.

 

Wie Sie den richtigen Redner für Ihren Impulsvortrag auswählen

Sie haben jetzt eine klare Vorstellung von Art und Inhalt des Impulsvortrags. Nun müssen Sie ‚nur‘ noch den richtigen Redner finden. Mit der folgenden kurzen Checkliste, sollte das recht einfach sein:

Welche Erfahrung hat der Redner in Ihrer Branchen und mit der Thematik?

Woher hat der Redner sein Wissen zu dem Thema und für den Impulsvortrag? Das sollten Sie aus seiner Webseite erkennen und im Vorgespräch (siehe weitere unten) unbedingt abfragen. Hat der Redner zum Beispiel ein oder mehrere Bücher geschrieben. Das sagt zwar noch nichts über seine Rednerqualitäten aus, ist aber ein Hinweis, dass er Inhalte bietet. Ist zum Beispiel im Impulsvortrag Change & Veränderung das Thema, dann prüfen Sie, ob er er ’nur‘ darüber redet oder selbst Veränderungsprojekte maßgeblich mitgestaltet hat. Schließlich wollen Sie ja nicht nur jemanden der redet, sondern auch jemand der Ahnung hat.

Welche Referenzen hat der Redner?

Ein Blick auf die Referenzen oder gar Zitate von Kunden auf der Webseite des Redners kann einen guten ersten Eindruck vermitteln. Wichtig ist auch dabei, wer die Referenzen gegeben hat. Sind es mehr Vereine oder Schulen, sagt das ebenso etwas aus, wie zahlreiche Referenzen von Geschäftsführern und Vorständen. Auch eine Bewertungsplattform wie ProvenExpert, wo Redner quasi wie bei Amazon bewertet werden, können hilfreich sein. Mehr als zwanzig Bewertungen sollten es schon sein, dann kann man davon ausgehen, dass es sich um reelle Stimmen handelt.

 

Mann oder Frau – Wer passt besser für einen Impulsvortrag?

Wenn ich hier über Redner schreibe, ist das geschlechtsneutral gemeint. Tatsächlich gibt es zwar deutlich mehr Männer im Rednergeschäft als Frauen, das hat durchaus vielfältige Gründe und wäre zu weitreichend das hier zu erörtern. Meiner Erfahrung nach gibt es qualitativ keinen Unterschied. Ich kenne sehr gute Rednerkolleginnen ebenso wie sehr gute Rednerkollegen.

 

Wie wirkt der Redner in Videos?

Eigentlich sagen Videos wenig aus über die Güte eines Redners. In den Videos sind oft die besten Szenen zusammengeschnitten. Da kann es einem manchmal wie in einem Kinotrailer gehen, wo die drei besten Szenen einen begeistern, der eigentliche Film sich später aber als äußerst fad erweist. Es kann aber auch das Gegenteil der Fall sein. Live wirkt der Redner viel besser als auf Videos, einfach weil die Stimmung im Saal im Video nicht wirklich rüberkommt. Was man aber auf Videos sehr gut sehen kann, ist ob der Redner sympathisch und kompetent wirkt. Folgender Lackmustest hilft: wenn Sie das Video anschauen. Ist die Person jemand, die Sie gerne mal im echten Leben persönlich sprechen würden? Wenn ja, dann würde der Redner zu Ihnen passen. Denn schließlich überzeugt der Redner nicht nur durch seine Inhalte sondern vor allem durch seine Persönlichkeit.

 

Wie sehr geht der Redner auf Ihre Belange ein?

Natürlich versucht ein Redner sich im Vorgespräch auch zu vermarkten. Schließlich möchte er Sie als Kunden gewinnen. Wer aber stets über sich selbst redet, wird kaum auf Ihre Bedürfnisse eingehen. Gute Redner zeichnen sich gerade dadurch aus, dass Sie im Vorgespräch weniger reden und dafür viele fragen. Achten Sie darauf, wie sehr der Redner versucht sich in Ihre Bedürfnisse herein zu finden, um den passendesten Impulsvortrag zu bieten. Fragen Sie ferner wie stark er seinen Vortrag anpasst. Natürlich hat jeder Redner ein paar Standardpunkte, aber gute Redner passen ihren Vortrag den Erfordernissen an.

 

Redneragentur oder lieber direkt buchen?

Hier scheiden sich die Geister. Beides hat Vorteile. Sie wissen schon einen konkreten Redner ins Auge gefasstn? Dann können Sie ihn direkt anfragen. Vorteil: Sie können bestenfalls schneller mit ihm direkt reden und müssen nicht erst warten, bis die Agentur einen Termin vereinbart hat. Möchten Sie aber aus mehreren Rednern den passenden für den Impulsvortrag auswählen kann, eine Redneragentur für Sie eine Vorauswahl treffen und Ihnen viel Arbeit abnehmen. Sie können auch gezielt bei einer Redneragentur nach Ihrem Wunschredner fragen und um Hinweise bitten, ob dieser auch tatsächlich auf Ihre Veranstaltung passt. Gute Agenturen sind da sehr ehrlich. Schließlich wollen sie ja auch in Zukunft wieder Geschäfte mit Ihnen machen.

 

Wie lang sollte ein Impulsvortrag sein?

20-minütige Impulsvorträge werden gerne von manchen Veranstaltern gewählt, sind aber tatsächlich zu kurz. Redner haben gewisse Spannungsbögen, Anekdoten und einen gewissen Aufbau um das Publikum zu begeistern. Das lässt sich kaum auf zwanzig Minuten reduzieren und wirkt auf das Publikum auch nicht sonderlich gut. 30 bis 45 Minuten sind eine ideale Länge. Weder zu kurz noch zu lang. 60 Minuten funktionieren auch, wenn Sie einen mitreißenden Vortragsredner haben, jedoch wäre das kein Impulsvortrag mehr, sondern ein einzelner Veranstaltungspunkt. Gute Redner können Ihnen ihrerseits passende Empfehlungen für die Dauer geben.

 

Briefing des Redners

Sie haben den idealen Redner für Ihren Impulsvortrag gefunden? Dann sollten Sie unbedingt noch wichtige Details im Vorfeld klären. Hierzu gehören:

  • Technik: Welches Mikrofon benötigt er? Benötigt er einen Beamer oder Flipchart? In welchem Format werden die Slides, wenn welche vorhanden sind geliefert?
  • Vorabinformationen: Welche weiteren Informationen zum Ablauf der Veranstaltungen sind wichtig, dass er sie kennt?
  • Wieviel Stunden vor der Veranstaltung sollte er an Anreisen und solle er im Anschluss noch beim Abendessen teilnehmen?
  • Bringt er Handouts für den Impulsvortrag mit für die Teilnehmer?

Auch wenn Sie bereits vor der Buchung mit dem Redner ein intensives Gespräch geführt haben, sollten Sie noch spätestens eine Woche vorher ein finales Abstimmungsgespräch über die Inhalte führen. Gute Redner schlagen dies aber ohnehin von sich aus vor. Dadurch kann der Redner dem Impulsvortrag noch den letzten Schliff geben.

Ich hoffe Ihnen damit einige Anregungen mitgegeben zu haben und wünsche Ihnen für Ihre Veranstaltung gutes Gelingen und viel Erfolg.

Sie haben noch weitere Fragen? Dann schreiben Sie Ihre Fragen gerne in die Kommentare.

Weiterführende Links:

Kishor Sridhar hat 4,84 von 5 Sternen | 28 Bewertungen auf ProvenExpert.com